Wanderausstellung
Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938-1945

Mehr als 200.000 Menschen wurden zwischen 1938 und 1945 aus Deutschland deportiert. Zahlreiche dieser Deportationen sind fotografiert worden. Aus fast 70 deutschen Städten sind Bilder der Deportationen überliefert.

Mit unserer kompakten und interaktiven Wanderausstellung Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938-1945 wollen wir einen weiteren Zugang zu den Bildern anbieten. Einen besonderen Fokus richten wir auf die zahlreichen Zuschauer:innen, die man auf den Bildern sieht. Wir wollen anregen, sich mit der Rolle der Zuschauerinnen und Zuschauer in unserer Erinnerungskultur zu beschäftigen. Was bedeutet es, wenn Nachbar:innen zuschauen, wegschauen oder auch mitmachen, wenn ihre Nachbarinnen und Nachbarn verschleppt werden?

Bild: Markus Konvalin
Dr. Christoph Kreutzmüller, stellvertretender Projektleiter

„Die meisten Bilder der Deportationen sind von Täter:innen fotografiert. Das Fotografieren trug oftmals zur Entwürdigung der Verfolgten bei. In diesem Bewusstsein müssen wir uns den Bildern stellen“

Projektleiterin Dr. Alina Bothe:

„Die Bilder zeigen, dass der Prozess der Vernichtung mitten in den deutschen Städten begann – ohne Deportationen kein Auschwitz.“

Standorte und Termine
München

19. Januar - 11. Februar 2026
Foyer des BR-Funkhauses
Arnulfstraße 42
80335 München

Rosenheim

TBA

Regensburg

TBA

Kooperationsverbund #LastSeen.
Bilder der NS-Deportationen


Dr. Alina Bothe
Projektleiterin

c/o Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg
Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 34A
14195 Berlin

lastseen@zedat.fu-berlin.de

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